Handeln Sie verantwortungsvoll. CDFs sind komplexe Momente und stellen wegen der Hebelwirkung ein hohes Risiko für schnelle Geldverluste dar. Sie sollten abwägen, ob Sie die Funktion von CFDs verstehen und ob Sie in der Lage sind, das hohe Risiko von Geldverlusten einzugehen.

Handeln Sie verantwortungsvoll. CDFs sind komplexe Momente und stellen wegen der Hebelwirkung ein hohes Risiko für schnelle Geldverluste dar. Sie sollten abwägen, ob Sie die Funktion von CFDs verstehen und ob Sie in der Lage sind, das hohe Risiko von Geldverlusten einzugehen.

12 May

Was sind technische Indikatoren?

Technische Indikatoren sind ein Teil der technischen Analyse und helfen Ihnen, informierte Handelsentscheidungen zu treffen. Zusammen mit den richtigen Instrumenten für das Risikomanagement können sie helfen, Preistrends einzuschätzen.

Technischer Indikatoren verwenden Daten, Preis und Volumen, um einzuschätzen, in welche Richtung Vermögenswerte sich in einem bestimmten Zeitraum entwickeln werden. Diese Informationen können Ihnen helfen, die besten Handelsmöglichkeiten zu identifizieren.

Was sind die Arten von technischen Indikatoren?

Es gibt verschiedene Arten von Handelsindikatoren, einschließlich Früh- und Spätindikatoren. Ein Frühindikator ist ein Indikator, der ihnen ein Signal vor der anfänglichen Bewegung des Vermögenswertes gibt. Ein Spätindikator gibt das Signal nach der anfänglichen Bewegung des Vermögenswertes und bestätigt dadurch den aktuellen Trend.

Was sind sind einige häufig verwendete technischen Indikatoren?

Gleitender Durchschnitt

Exponentieller gleitender Durchschnitt

Zusammen-/Auseinanderlaufen des gleitenden Durchschnitts (MACD – Moving Average Convergence Divergence)

Relative Stärke Index

Gleitender Durchschnitt (MA – Moving Average) Indikator

Einer der beliebtesten nachlaufenden technischen Indikatoren. Er wird verwendet, um einen anhaltenden Preistrend im Markt zu identifizieren. Er kombiniert die Preispunkte eines Instrumentes über einen bestimmten Zeitraum 15, 20, 30, 50, 100, oder 200 Candles oder Perioden) und dividiert diese durch die Anzahl der Daten. Dabei erhalten Sie eine einzelne Trendlinie. Die Daten so zu mitteln ermöglicht es Ihnen, die Richtung des aktuellen Trends zu bestätigen und gleichzeitig die Auswirkung zufälliger Preisspitzen zu verringern.

Wenn sich die Preise über den gleitenden Durchschnitt bewegen, wird der anhaltende Trend in den meisten Fällen als Aufwärtstrend beurteilt. Wenn sich die Preise unter den gleitenden Durchschnitt bewegen, wird der der anhaltende Trend als Abwärtstrend beurteilt.

Es gibt viele spezielle Arten von gleitendem Durchschnitt und manche Händler verwenden mehr als einen, um ihre Signale zu bestätigen. Einige Beispiele sind einfacher und exponentieller gleitender Durchschnitt (mehr Gewicht für die neueren Zahlen)

Exponentieller gleitender Durchschnitt

Exponentieller gleitender Durchschnitt (EMA – Exponential Moving Average) ist ein technischer Indikator, der den einfachen gleitenden Durchschnitt (SMA) verbessern soll, indem den neuesten Preisdaten mehr Gewicht gegeben wird, weil sie als relevanter als ältere Daten angesehen werden.

Er wird wie eine Linie auf dem Kurschart abgebildet und mit einer mathematischen Formel errechnet, um Kursbewegungen zu bereinigen. Durch mehr Gewicht für die neueren Kurse und weniger für die in der Vergangenheit aufgetretenen Kurse passt sich der EMA den neuesten Preisänderungen schneller an als der SMA. Dieser gibt allen Datenpunkten im beobachteten Zeitraum das gleiche Gewicht.

Um EMA zu verwenden, gehen Sie auf unsere MT4 Plattform und wählen Sie einfach EMA aus der Liste der Indikatoren. Sie können auch anpassen, wie viele Zeitperioden berechnet werden sollen. Zeitperioden von 50, 100 und 200 werden üblicherweise von Händlern verwendet, die eine Preisentwicklung über Monate oder Jahre verfolgen. Im Gegensatz dazu sind EMA mit 12 und 36 Zeitperioden populär für kürzere Zeitrahmen.

MACD (Zusammen-/Auseinanderlaufen des gleitenden Durchschnitts – Moving Average Convergence Divergence)

Zusammen-/Auseinanderlaufen des gleitenden Durchschnitts (MACD) ist ein Trend-folgender Momentum-Indikator, der die Beziehung zwischen zwei gleitenden Durchschnitten des Preises eines Instrumentes zeigt. Der MACD wird berechnet, indem der exponentielle gleitende Durchschnitt (EMA) aus 26 Perioden vom EMA aus 12 Perioden subtrahiert wird.

MACD = 12-Perioden EMA – 26-Perioden EMA

Das Ergebnis dieser Berechnung ist die MACD Linie. Ein neun-Tage EMA des MACD wird die „Signallinie“ genannt. Diese wird über die MACD Linie gezeichnet und fungiert als Auslöser für Kauf- und Verkaufssignale. Händler kaufen eventuell ein Instrument, wenn der MACD über dessen Signallinie steigt und verkaufen es, wenn der MACD unter die Signallinie sinkt. MACD Indikatoren können auf verschiedene Weise interpretiert werden, die am meisten verwendeten Methoden sind Überkreuzungen, Auseinanderlaufen und schnelles Ansteigen/Absinken.

RSI (Relative Stärke Index)

Der Relative Stärke Index (RSI) ist ein Momentum-Indikator, der in der technischen Analyse zum Messen des Ausmaßes der jüngsten Preisänderungen und Bewertung von überkauften und überverkauften Bedingungen im Preis eines Vermögenswertes verwendet wird. Er wird als Oszillator angezeigt (eine Linie, die sich zwischen zwei Extremen bewegt) und kann einen Wert von 0 bis 100 haben.

Entsprechend der traditionellen Interpretation des RSI, deuten alle Werte über 70 darauf hin, dass der Vermögenswert überkauft ist und eventuell eine Trendumkehr oder Pullback bevorsteht. Auf der anderen Seite bedeutet ein RSI Wert unter 30, das ein Vermögenswert überverkauft und unterbewertet ist. Diese Linien werden auch überkaufte oder überverkaufte Linien genannt

Der RSI zeigt ein potentielles Kaufsignal, wenn der RSI die überverkaufte Linie (30) kreuzt und sich darüber bewegt. Der RSI zeigt ein potentielles Verkaufssignal, wenn der RSI die überkaufte Linie (70) kreuzt und sich darunter bewegt.